Buchdruck

Der Buch- bzw. Hochdruck ist das traditionelle, schon von Gutenberg angewendete Druckverfahren, bei dem alle druckenden Stellen erhaben in einer Ebene stehen, eingefärbt werden und die Druckfarbe an den Bedruckstoff abgeben.

Wir können die Druckform entweder im Handsatz aus Bleilettern erstellen …

Hier eine kleine Auswahl unserer Steckschriften.

Hier eine kleine Auswahl unserer Steckschriften.

… oder mit einem sog. Nyloprint. Bei letzterem handelt es sich um Klischees aus Kunststoff, genauer gesagt aus Photopolymerschichten, die hohe und höchste Auflagen zulassen. Mit ihnen können sowohl digital erstellte Zeichnungen als auch moderne, nur digital vorhandene Schriften hervorragend im Buchdruck gedruckt werden. Vor allem für Prägungen sind sie vielseitig verwendbar.

Nyloprint mit Text in der Calluna

Ein Nyloprint mit einem Text in der Calluna von Jos Buivenga, das für eine private Einladung, gedruckt auf dem A4-Tiegel, erstellt wurde.

Unsere Buchdruck-Arbeiten führen wir an zwei Modellen eines ›Klassikers‹ oder, wenn man so will, VW-Käfers des modernen Druckmaschinenbaus aus: zwei Heidelberger Tiegelautomaten, einem A4-Tiegel (TP1) und einem A3-Tiegel (GT). Für beide Maschinen gibt es auch Sondereinrichtungen, mit denen zahlreiche Spezialarbeiten durchgeführt werden können: Nummerieren, Stanzen, Rillen, Perforieren und am TP1 auch Heißfolienprägen.

Unsere beiden Heidelberger Tiegelautomaten: im Vordergrund der kleinere A4-Tiegel (TP 1; Bj. 1978) mit der Sondereinrichtung für Heißprägedruck mit Rollenfolien und hinten der größere A3-Tiegel (GT; Bj. 1955).

 

Mit einem dritten Heidelberger Tiegel, einem Spezial-Stanz- und Prägeautomaten (GTP), lässt sich zwar, wie der Name schon sagt, auch Blindprägen und Stanzen. Allerdings nutzen wir ihn hauptsächlich für großformatige Heißfolienprägungen.

Heidelberger Spezial-Stanz- und Prägeautomat (GTP)

Unser Heidelberger Spezial-Stanz- und Prägeautomat (GTP) für Heißprägedruck mit Rollenfolien (Bj. 1985)